ÖPro ist Öko: Unternehmen denken umVogelgrippe, genmanipuliertes Gemüse bis hin zum Gammelfleisch. Der Konsument musste in der Vergangenheit schon so einiges über sich ergehen lassen. Kein Wunder, dass heutzutage der Verbraucher kritisch ist und sehr viel mehr auf seine Gesundheit achtet, als es noch vor ein paar Jahren der Fall war. Das haben auch Unternehmer erkannt. Schon vor einigen Jahren begann der Boom auf Light-Produkte, Fitnessdrinks und andere vitaminreiche und fettarme Waren, die uns den ganzen Tag topfit halten und sogar gesund machen sollen. Früher wurden kleine Spielzeugmännchen in den Müslipackungen versteckt, heute sind es die sog. "Schrittezähler". Die Rückseiten sind voll mit Fitnessübungen und Interviews von Sportstars, die jeden Tag dieses energiehaltige Powermüsli frühstücken. Kurzum: Der Konsument glaubt, er tut sich und seiner Gesundheit mit dem Kauf des Produktes etwas Gutes und das widerrum freut den Unternehmer. Jetzt, wo auch der Klimawandel frisch aufgetischt wird, geht der Boom bei umweltfreundlichen Produkten weiter. Einst freute man sich als bewusst, natürlich lebender Mensch, über Nachfüllpackungen des Waschmittels XY, heute wird in ganz anderen Maßstäben auf die Umweltverträglichkeit der Produkte geachtet. Vor allem in der Automobilindustrie gibt es einen Umschwung, der bedeutend zur Ausstoßminderung beitragen soll. Aber die Unternehmen sind nicht nur in kundenorientierter Richtung gezwungen, den Ausstoß zu verringern. Auch die Regierung zwingt mit Emissionspapieren die Unternehmen dazu, schon bei der Produktion auf die Umweltverträglichkeit der Waren zu achten. Das "Ö-Pro"-Bewusstsein der Menschen veranlasst auch die Unternehmen zu ökologischen Maßnahmen im ganzen Produktionsvorgang. Öko ist in. Ob es bei einer Modeerscheinung bleibt, oder zu einem dauerhaftem Trend wird, entscheidet jeder einzelne Verbraucher selbst. |
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